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Graffiti als Ausdruck der Hip-Hop-Kultur

Die Graffiti-Kunst muss immer als Teil der vielschichtigen Hip-Hop-Kultur gesehen werden. Die kulturelle Bewegung des Hip-Hop entstand in den afroamerikanischen Ghettos der Siebzigerjahre, vor allem in New York.

Die vier Säulen des Hip-Hop

Graffiti ist eine der Säulen des ursprünglichen Hip-Hops. Neben der kreativ-gestalterischen Komponente gehören der Rap, Breakdance und das Plattenauflegen oder DJing zum Ursprung der Subkultur. Heute kommen weitere Elemente, wie beispielweise das Beatboxen, bei dem Rhythmen oder Beats mit der Stimme erzeugt werden, hinzu. Auch diese Subkultur entwickelt sich stetig weiter.

Anfang der Achtzigerjahre gelangte die Hip-Hop-Kultur in Form von zwei Filmen nach Europa: BeatStreet und Wildstyle erzählten vom Lebensalltag in den amerikanischen Ghettos und der dort entstandenen Kreativbewegung, die sich in bunten Graffitis, Musik und Tanz ausdrückte. Inspiriert durch die Kultfilme fingen auch in Europa Jugendliche an, im öffentlichen Raum kreativ zu werden und Rap-Musik zu hören. Bald entstanden die ersten deutschsprachigen Rap-Texte und europäisch geprägte Graffiti-Werke.

Heute sind viele Elemente des Hip-Hop Teil des Mainstreams geworden. Dies gilt vor allem für die Musik und die Mode, den Street Style. Auch das Graffiti-Sprühen ist nicht mehr überall illegal: Es werden öffentliche Wände zur Verfügung gestellt oder Sprayer werden mit großen Wandgestaltungsprojekten beauftragt.

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